Franziska-Hager-Mittelschule

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Alle 5. Klassen gehen zusammen auf große Reise nach Wartaweil am Ammersee

Nach einjähriger, coronabedingter Zwangspause war die Freude und Aufregung riesig: Für drei Nächte ging es an den Ammersee, genauer nach Wartaweil.

Traditionell geht die erste gemeinsame Reise der FHM an den Ammersee in das dortige Schullandheim Wartaweil, das direkt am Seeufer auf einem weitläufigen Gelände beste Voraussetzungen für einen unvergesslichen Schullandheimaufenthalt bietet.

Für die meisten Schüler war es die erste große Reise ohne Eltern, so war die Aufregung und manchmal auch die Angst vor dem Heimweh schon groß. Am Tag der Abreise überwog aber ganz klar die Vorfreude!

Nach der Anreise mit zwei Bussen bezogen die Kinder zuerst die Zimmer: Betten beziehen und Kleiderschrank einräumen, Süßigkeiten verstauen und auch mal probieren…

Und dann machten sich die ersten schon auf, das wirklich wunderschöne Gelände zu erkunden: Speisesaal mit atemberaubendem Blick auf den See, die Wiese mit unzähligen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten und das Haus selbst.

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Nach dem ersten gemeinsamen Mittagessen stand dann auch gleich der Besuch der Eisdiele in Herrsching auf dem Programm. Der Fußweg entlang des Sees führt immer wieder an Kiesbuchten und Baumskeletten mit Biberbissspuren vorbei, die von den Kindern mit großem Erstaunen betrachtet wurden. Nach einer abenteuerlichen „ Flussüberquerung“ schmeckte das Eis in der Eisdiele dann natürlich doppelt gut.

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Der erste Abend war mit Kartenspielen und Vorlesen noch relativ ruhig, die Anreise hatte die meisten dann doch etwas mitgenommen und so kehrte in den allermeisten Zimmern auch schnell Ruhe ein, mit Ausnahme einiger weniger „ nachtaktiver Eulen“!!

Die Klassen hatten individuelle Programme: Freizeit und Spielzeit auf dem Gelände, wo die Kinder auch mit „ Grundschulspezln“ Zeit verbringen konnten oder Workshops im Klassenverband wechselten sich ab.

Beim „ Budo“ lernten die Kinder, wie sie sich in gefährlichen Situationen durch Körpersprache und selbstsicheres Auftreten schützen können.

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Die „Tümpelsafari“, bei der die Kinder normalerweise im Wald an einem Tümpel mit Becherlupe auf der Jagd nach kleinen Wald- und Tümpelbewohnern unterwegs sind, musste sturmbedingt in den Garten des Schullandheims verlegt werden. So wurden vorsichtig kleinste Insekten, Raupen und Feuerwanzen (und natürlich wieder wohlbehalten in die Freiheit entlassen!), aber auch Pflanzenteile gesammelt und staunend unter dem Mikroskop betrachtet.

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Nach dem Abendessen standen eine Nachtwanderung am dunklen See, viele UNO-Spiele und ein paar Runden „ Werwolf“ auf dem Programm.

Nach drei ereignisreichen Tagen (und Nächten) ging es am Freitag dann wieder zurück nach Hause.

 

Ein herzliches und großes „ DANKESCHÖN“ an Frau Stangl, die diesen Aufenthalt so perfekt organisiert hat.