Patentreffen an der FHM

Patentreffen an der FHM

Seit vielen Jahren gibt es sie an unserer Schule – ehrenamtliche Paten, die einige unserer Schüler auf dem Weg in das Berufsleben unterstützen. Die Paten bilden somit eine wichtige Säule in der Berufsorientierung an der FHM.

Gestartet wurde die Initiative 2006 von der Rosenheimer Aktion für das Leben e.V. Das Patenprojekt widmet sich jenen Schülern, die zu Hause aus den unterschiedlichsten Gründen nicht die notwendige Unterstützung und Begleitung erfahren. Durch die Arbeit der Paten gelingt es in den meisten Fällen diesen Schülern eine Perspektive, Orientierung und Halt zu geben.

Die Paten, die Erfahrung in der Arbeitswelt haben, treffen sich regelmäßig, um über schulische Themen zu sprechen, Bewerbungsunterlagen zu bearbeiten, auf einen guten Schulabschluss vorzubereiten und erforderliche nächste Schritte zu vereinbaren. Die Gewinnung und Entwicklung von Ausbildungs- und Arbeitsstellen ist ein wichtiger Aspekt der Patenschaft. Viele der Schüler werden teilweise auch noch während der Ausbildung begleitet. Bei diesen anspruchsvollen Aufgaben werden die Paten kontinuierlich beraten und unterstützt.

Zu Beginn des Schuljahres 2019/20 trafen sich Rektor Marcus Hübl, die Priener Jugendreferentin  Annette Resch, Projektleiterin Kerstin Stock, Organisationsleiter Konrad Bachhuber und insgesamt 18 Paten und Lehrer an der Franziska-Hager-Schule, um sich über das Projekt auszutauschen.

Ziel war es zum einen, sich etwas besser kennen zu lernen, da die Priener Patengruppe (mit den umliegenden Gemeinden Breitbrunn, Gstadt, Fraueninsel, Rimsting, Frasdorf, Aschau und Bernau) zu den größten im Landkreis zählt, und die Zusammenarbeit zu optimieren. Rektor Hübl dankte zu Beginn den Paten für ihre wertvolle Arbeit und ihren Beitrag, dass die Schüler die FHM mit einer beruflichen Perspektive verlassen. Projektleiterin Stock stellte anschließend kurz die Tätigkeiten der Paten vor, welche sich nicht als Nachhilfelehrer verstanden wissen wollen. Erfolgreich sein kann eine Patenschaft nur, wenn auch Eltern und Erziehungsberechtigte an einen Strang ziehen. Lehrer und Paten hatten danach die Möglichkeit wichtige Infos zu erfahren. Die Klassenlehrer konnten von sehr positiven Erfahrungen über bereits laufende Betreuungen berichten, die Paten hatten die Möglichkeit mehrere Punkte direkt mit den Lehrkräften zu klären. So stellte sich auch heraus, dass zum Wohle der Jugendlichen die Kommunikation zwischen Paten und Lehrer noch verstärkt werden müsse, was man u.a. bei Folgetreffen vertiefen könnte.

Kerstin Stock wies abschließend noch darauf hin, dass Sie immer auf der Suche nach engagierten Menschen aus der Region sei, die einen Jugendlichen begleiten möchten. Wer Interesse an diesem Ehrenamt hat, kann sich gern bei Herrn Bachhuber, Tel: 08051/ 070698 oder Frau Stock (Projektleiterin) 08031/ 40929180 melden.

Weitere Informationen erhält man aber auch unter: www.patenprojekt-rosenheim.de.

gle